Hallo, ich bin Sandra!

Waschechtes Ruhrpottkind, begeisterte Weltenbummlerin, Heavy Metal-Liebhaberin.
Und seit 2009 promoviert.
In Geografie. Nicht Medizin.
Ruhrgebiet Zeche

Vom Arbeiterkind zum Abitur

Ich bin ein klassisches Arbeiterkind aus dem Ruhrgebiet. Meine Großeltern kamen aus Westpreußen und Schlesien. Meine gesamte Familie arbeitet(e) im Bergbau oder in handwerklichen Berufen. Aufgewachsen bin ich in der ehemals größten Bergbaustadt Europas, in Herten. Eine Stadt mit damals lediglich 70.000 Einwohnern, aber führend in der Kohleförderung, 3 Zechen.

Obwohl ich als Erste der Familie das Gymnasium besuchte und mein Abitur in Englisch, Erdkunde, Mathe und Sport machte, war ein Studium gedanklich in weiter Ferne. Es kam, wie es kommen musste: Ich begann eine Ausbildung. Die ich nach drei Monaten abbrach, weil ich schreckliche Angst hatte "nie wieder etwas mit Erdkunde zu machen".

Erfüllung im Geografie-Studium

Ein wenig Hals über Kopf und ohne Wissen, worauf ich mich eigentlich einlasse, schrieb ich mich an der Ruhr-Universität Bochum für ein Studium der Geografie ein. Und dachte in meinem ersten Seminar Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten: „Das ist es.“

Ich habe es keinen Tag bereut: Einblicke in die unterschiedlichen Teilbereiche der Human- und Physischen Geographie, Exkursionen in Deutschland und ins Ausland, Seminare mit praktischen Fokus, Erhebung von Primärdaten, Praktikum in der Karibik, tolle Dozenten und Kommilitonen.

Palmenstrand
Tsunami Education ProjectTsunami Education Project

Tsunami Education Project
in Sri Lanka

Direkt nach dem Studium leitete ich zusammen mit meinem guten Freund und Studienkollegen Thorsten das selbstkonzipierte Tsunami Education Project (TEP) in Sri Lanka.

Wir schulten mit unseren einheimischen Mitarbeitern rund 4.000 Teilnehmer in 148 Workshops über die Entstehung von Erdbeben und Tsunamis, insbesondere dem Tsunami vom 26.12.2004. Unsere Hauptzielgruppe waren die Lehrer der vom Tsunami betroffenen Schulen der Süd- und Ostküste.

Ihre Teilnahme befähigte sie, das neu erlangte Wissen in ihren Unterricht einzubinden. Alle im Workshop eingesetzten Materialien ließen wir in Sri Lanka übersetzen, produzieren und/oder vervielfältigen. Wir verteilten insgesamt 357 sogenannte Erdkundesets an die Schulen.

Anschließend promovierten wir gemeinsam über das TEP als gelungenes Praxisbeispiel eines Bildungsprojekts in der Katastrophenvorsorge.

W wie Wissenschaft und Wacken

Mein anschließender, beruflicher Weg ist durchaus eine bunte Mischung und von vielen Zufällen geprägt. Aber immer gekennzeichnet von Offenheit, Wissensdurst und Neugier sowie meiner Leidenschaft für Bildungsprojekte, Wissensvermittlung und Projektmanagement.

So leitete ich u. a. Bewerbungstrainings in der Erwachsenenbildung, feilte mit am Wissensmanagement in der europäischen Erdbebenforschung oder arbeitete in der Künstlerproduktion für diverse Metalfestivals (Wackööön).
Wacken
Dr. Sandra Laskowski
© Ruhr-Universität Bochum, Marquard
Kick-off Veranstaltung der Worldfactory an der RUB, April 2016
Dr. Sandra Laskowski

In Kürze

  • Seit 2014 selbständig tätig als freiberufliche Beraterin + Dozentin
  • Schwerpunkte: Wissenschaftliche(s) Arbeiten, Qualitative Forschungsmethoden, Zeitmanagement, Motivation, Lernstrategien und -techniken
  • Achtsamkeitscoach (Dtsch. Akademie für Gesundheit und Kompetenzentwicklung)
  • Train the Trainer (IHK)
  • Promotion in Geographie, Ruhr-Universität Bochum, Abschluss Dr. phil., 2009

         Dissertation: Die Bedeutung geographischer
         Bildungsarbeit als Teil katastrophenpräventiver
         Maßnahmen am Beispiel des Tsunami Education
         Project (TEP) in Sri Lanka nach dem Tsunami 2004 im
         Indischen Ozean

          Disputation: Geographische Bildungsarbeit. Eine
          Perspektive von Capacity Building in der
          Katastrophenvorsorge

  • Studium der Geographie, Ruhr-Universität Bochum, Abschluss Diplom, 2005
  • Mehrjährige Erfahrung im internationalen Projektmanagement
  • Mehrjährige Erfahrung in Schnittstellenfunktionen zwischen Wissenschaft und Forschung, Künstlern und Agenturen sowie unterschiedlichsten Interessensgruppen
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